{"id":3580,"date":"2026-07-13T15:47:51","date_gmt":"2026-07-13T13:47:51","guid":{"rendered":"https:\/\/essaar.de\/?p=3580"},"modified":"2026-07-16T13:52:50","modified_gmt":"2026-07-16T11:52:50","slug":"konzeption","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/essaar.de\/en\/konzeption\/","title":{"rendered":"Concept"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"3580\" class=\"elementor elementor-3580\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d3afc35 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"d3afc35\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b540483 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"b540483\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3.webp\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-title=\"Kopie von Kopie von Entwicklungsphasen (3)\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MzkwNywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2Vzc2Fhci5kZVwvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNlwvMDdcL0tvcGllLXZvbi1Lb3BpZS12b24tRW50d2lja2x1bmdzcGhhc2VuLTMud2VicCJ9\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3-1024x576.webp\" class=\"attachment-large size-large wp-image-3907\" alt=\"Konzeption und Anforderungsanalyse Prozess\" srcset=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3-1024x576.webp 1024w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3-300x169.webp 300w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3-768x432.webp 768w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3-1536x864.webp 1536w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3-18x10.webp 18w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Kopie-von-Kopie-von-Entwicklungsphasen-3.webp 1920w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1a24d84 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"1a24d84\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Concept<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cceb51d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"cceb51d\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f021b15 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"f021b15\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9862561 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9862561\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2>Der erste Kontakt<\/h2><div>Ein Kunde wollte seine verkauften Maschinen im Feld \u00fcberwachen. Zustandsdaten sollten erfasst, lokal vorverarbeitet, und anschlie\u00dfend per Funk \u00fcbertragen werden. Sein Team konnte Software und Konstruktion. F\u00fcr die Entwicklung der daf\u00fcr notwendigen Elektronik war keine Kernkompetenz im Haus.<\/div><div>\u00a0<\/div><div>Genau an diesem Punkt z\u00f6gern die meisten, bevor sie \u00fcberhaupt Kontakt aufnehmen. Sie glauben bereits mit einem fertigen Lastenheft kommen zu m\u00fcssen. Doch a<span style=\"font-size: 1.25rem;\">m Anfang steht meist kein vollst\u00e4ndiges Anforderungsdokument. Ein &#8222;Statement of Needs&#8220;, also eine Bedarfserkl\u00e4rung\u00a0reicht v\u00f6llig aus: Eine Mischung aus dem, was man erreichen m\u00f6chte, und dem, was sich bereits konkret beschrieben l\u00e4sst. D<\/span><span style=\"font-size: 1.25rem;\">er normale Ausgangspunkt ist, dass\u00a0<\/span><\/div><div><span style=\"font-size: 1.25rem;\">manche Anforderungen klar sind, andere aber vage bleiben.<\/span><\/div><div><span style=\"font-size: 1.25rem;\">\u00a0<\/span><\/div><div><h2><b>Das Erstgespr\u00e4ch<\/b><\/h2><\/div><div><b>Technisch-Wirtschaftliche Machbarkeit<\/b><\/div><p>Bevor ein Konzept f\u00fcr die Entwicklung erarbeitet wird, sollte eine grundlegende Frage beantwortet sein: Lohnt sich der n\u00e4chste Schritt \u00fcberhaupt? Es gen\u00fcgt, die technisch-wirtschaftliche Machbarkeit grob einzuordnen und die gr\u00f6\u00dften Risiken sichtbar zu machen.<\/p><p>Ein Erstgespr\u00e4ch ist eine Mischung aus Vorstellung und Beratung. Ziel ist es, ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis der Aufgabenstellung zu schaffen und den Umfang der Anforderungsanalyse und Konzeption festzulegen. Das Ganze dauert normal 60 bis 90 Minuten und ist kostenlos.<\/p><p><span style=\"font-weight: bold;\">Stakeholder<\/span><\/p><p>Wichtig f\u00fcr ein erfolgreiches Projekt ist eine ehrliche Einsch\u00e4tzung der vorhandenen Kompetenzen: Welche Aufgaben lassen sich im eigenen Unternehmen abdecken, und wo wird externe Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigt?\u00a0 Welche Kenntnisse bestehen zu Entwicklung, Fertigung, Compliance und Produktlebenszyklus?<\/p><p>Eine Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn beide Seiten dieselben Annahmen teilen. \u00a0Daf\u00fcr betrachten wir das Projekt aus unterschiedlichen Perspektiven. Neben den direkten Ansprechpartner interessieren uns alle Beteiligten, die sp\u00e4ter Anforderungen an das System stellen oder mit ihm arbeiten werden. Bei unserem Kunden waren das die Nutzer der \u00dcberwachungsdaten, das Service-Team, das die Sensorik sp\u00e4ter warten sollte, und der Einkauf, der \u00fcber Make-or-Buy mitentscheiden w\u00fcrde. Je nach Projekt geh\u00f6ren auch Investoren, Schulungspersonal oder Regulierungsbeh\u00f6rden dazu.<\/p><div><span style=\"font-weight: bold;\">Ausgangspunkt<\/span><\/div><p>Anschlie\u00dfend erfassen wir den technischen Ausgangspunkt.<\/p><ul><li>Welche Komponenten und Systeme existieren bereits?<\/li><li><span style=\"background-color: transparent;\">Welche Anforderungen sind bereits bekannt?<\/span><\/li><li><span style=\"background-color: transparent;\">Welche Annahmen m\u00fcssen noch \u00fcberpr\u00fcft werden?<\/span><\/li><\/ul><p><span style=\"background-color: transparent;\">Daraus entsteht eine erste Anforderungslandschaft. Auf dieser Grundlage bewerten wir, ob das Projekt mit realistischem Aufwand umsetzbar ist, wo technische Risiken liegen und welche Komponenten sich wirtschaftlich beschaffen lassen. Was wir in der Beratung bewusst weglassen: den Business Case, die Positionierung, die Preisstrategie. Wir sagen, ob und wie teuer etwas technisch wird, nicht, ob es sich am Markt lohnt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: bold;\">Das Ergebnis<\/span><\/p><p>Das Ergebnis des Erstgespr\u00e4chs ist ein vorl\u00e4ufiges Konzeptpapier. Es beschreibt Zielsetzung, Anwendungsbereich, einen m\u00f6glichen Projektansatz und erste Meilensteine. Gleichzeitig dient es als Entscheidungsgrundlage f\u00fcr die n\u00e4chste Projektphase: die Konzeption.<\/p><h2>Die Konzeption<\/h2><p>W\u00e4hrend das Erstgespr\u00e4ch vor allem erkl\u00e4rt, <i>was <\/i>entwickelt werden soll und ob das Vorhaben grunds\u00e4tzlich sinnvoll ist, geht es in der Konzeption darum, <i>wie <\/i>daraus ein technisch umsetzbares System entsteht. Typischerweise umfasst eine Konzeption einen Tag Engineering und einen halben Tag Beratung, verteilt auf zwei Termine. Gemeinsam leiteten wir Anforderungen ab, definierten technische Randbedingungen, Qualifikations- und Abnahmekriterien, und entwickelten daraus eine funktionale Systemarchitektur. Gleichzeitig entsteht ein Rahmen f\u00fcr die Beschaffung und Entwicklung &#8211; die Make-or-Buy Entscheidungen.<\/p><p><span style=\"font-weight: bold; font-size: 1.25rem;\">Erste Beratung<\/span><\/p><p>Im ersten Schritt sammeln wir alle Informationen, die Einfluss auf das sp\u00e4teres System haben. Dazu geh\u00f6ren Stakeholder-Interviews, vorhandene Dokumentationen, Erfahrungen aus bestehenden Produkten, erste Prototypen, Mock-ups und Skizzen. Gleichzeitig bewerten wir etablierte und neue Technologien hinsichtlich Aufwand, Risiko, Reifegrad und langfristiger Wartbarkeit.<\/p><p>Bei den eingangs beschriebenen Kunden mit IIoT Projekt bedeutete dies zum Beispiel, die Anforderungen des Engineering-Teams und der Anwender zu verstehen, die Schw\u00e4chen der bestehenden, L\u00f6sungen zu analysieren, \u00dcbertragungstechnologien miteinander zu vergleichen und zu pr\u00fcfen, ob eine kabelgebundene Konfiguration sinnvoller als eine Funktechnologie ist.<\/p><p><span style=\"background-color: transparent;\">Aus diesen Informationen entsteht eine strukturierte Beschreibung des Systems:\u00a0<\/span><\/p><ul><li>Umgebungsbedingungen,<\/li><li>Betriebsbedingungen,<\/li><li>Elektronik-, Software- und Mechanik-Subsysteme,<\/li><li>Randbedingungen aus dem Produktlebenszyklus.<\/li><\/ul><div>\u00a0<\/div><p><span style=\"font-weight: bold;\">Zweite Beratung<\/span><\/p><p>In der zweiten Konzeptberatung \u00fcberpr\u00fcfen und verfeinern wir die gesammelte Anforderungen. Eine gute Anforderung ist eindeutig, \u00fcberpr\u00fcfbar und technisch umsetzbar. Genau diese Eigenschaften arbeiten wir w\u00e4hrend der Konzeption heraus: wir erg\u00e4nzen technische Einschr\u00e4nkungen, l\u00f6sen Widerspr\u00fcche und legen fest, wie jede Anforderung sp\u00e4ter technisch und wirtschaftlich qualifiziert und nachgewiesen werden kann und muss.<\/p><p>Ein Eurofighter und eine K\u00fcchenwaage haben beide eine Anforderungsliste. Nur unterscheidet sich der Aufwand um mehrere Gr\u00f6\u00dfenordnungen. Die richtige Menge zu finden, ist die eigentliche Aufgabe. Nicht mehr Anforderungsanalyse, nicht weniger, sondern so viel, wie das Produkt vertr\u00e4gt. Ebenso ist das Testen zu betrachten. Das Testen komplett zu \u00fcberspringen oder pauschal im Vollformat zu betreiben kostet beides Geld. Mit diesem Kompromiss im Hinterkopf entsteht ein Testplan auf vier Ebenen:<\/p><ul><li>Abnahmetests pr\u00fcfen, ob die Erwartungen der Stakeholder erf\u00fcllt werden.<\/li><li>Systemtests bewerten das Verhalten des Gesamtsystems.<\/li><li>Integrationstests stellen sicher, dass die einzelnen Subsysteme zuverl\u00e4ssig zusammenarbeiten.<\/li><li>Komponententests qualifizieren einzelne Bauteile und Baugruppen.<\/li><\/ul><div>\u00a0<\/div><div>\u00a0<\/div><p><span style=\"font-weight: bold; font-size: 1.25rem;\">Das Ergebnis<\/span><\/p><p>Mit einem Konzept als Grundlage kann entschieden werden, ob ein Projekt zur Umsetzung freigegeben wird.<\/p><p>Am Ende stehen vier Dinge: eine strukturierte Anforderungsdokumentation, eine funktionale System-Architektur, der Rahmen f\u00fcr Beschaffung inklusive einer groben Kostensch\u00e4tzung und einem Entwicklungsangebot f\u00fcr die anschlie\u00dfende Umsetzung.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzeption Der erste Kontakt Ein Kunde wollte seine verkauften Maschinen im Feld \u00fcberwachen. Zustandsdaten sollten erfasst, lokal vorverarbeitet, und anschlie\u00dfend per Funk \u00fcbertragen werden. Sein Team konnte Software und Konstruktion. F\u00fcr die Entwicklung der daf\u00fcr notwendigen Elektronik war keine Kernkompetenz im Haus.\u00a0Genau an diesem Punkt z\u00f6gern die meisten, bevor sie \u00fcberhaupt Kontakt aufnehmen. Sie glauben [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3853,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"elementor_header_footer","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"post_folder":[],"class_list":["post-3580","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3580"}],"version-history":[{"count":183,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3910,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3580\/revisions\/3910"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3580"},{"taxonomy":"post_folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/essaar.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/post_folder?post=3580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}