{"id":1810,"date":"2024-07-29T08:40:00","date_gmt":"2024-07-29T06:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/essaar.de\/?p=1810"},"modified":"2024-11-11T10:54:56","modified_gmt":"2024-11-11T09:54:56","slug":"embedded-systeme-messen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/essaar.de\/en\/embedded-systeme-messen\/","title":{"rendered":"Measure internal states of embedded systems(DE)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Dieser Artikel wurde am 29.07.2024 auf <a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/embedded\/software\/interne-zustaende-von-embedded-systemen-messen.219112.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">elektronik.net<\/a> und am 23.07.2024 in <a href=\"https:\/\/shop.weka-business-communication.com\/Elektronik\/Einzelhefte\/Elektronik-15-16-24-Digital.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ausgabe 15\/16 des Elektronik-Magazins<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"530\" src=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/esscope-Video.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-1828\" srcset=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/esscope-Video.webp 1920w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/esscope-Video-300x83.webp 300w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/esscope-Video-1024x283.webp 1024w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/esscope-Video-768x212.webp 768w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/esscope-Video-1536x424.webp 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Embedded-Systeme vereinen Elektronik sowie Software und erm\u00f6glichen so die Datenverarbeitung in elektronischen Ger\u00e4ten. Aber nicht nur die Produkte selbst, sondern auch deren Entwicklung, Wartung und Qualit\u00e4tssicherung erfordern die Handhabe von Daten. Wissenschaftliche und technische Erkenntnisse flie\u00dfen bereits in den Entwurf eines neuen Produkts ein. Begleitet von Simulationen und Modellierungen entsteht dann ein Entwurf, der dieses Konzept in die Realit\u00e4t umsetzen kann. Doch erst Messungen am Prototyp erm\u00f6glichen es, den Erfolg der Umsetzung zu verifizieren. In vielen F\u00e4llen ist dazu der Zugriff auf relevante Daten aus den internen Zust\u00e4nden des Embedded-Systems notwendig. Diese Daten m\u00fcssen dann als Messwerte aufbereitet und analysiert werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Messdaten in der Entwicklung: Notwendigkeit und Aufwand<\/h2>\n\n\n\n<p>Daten sind in der Entwicklung untrennbar mit Modellierungen, Simulationen und Messungen an Prototypen verbunden. In einer idealen Welt k\u00f6nnten Simulationen und Modellierungen die gesamte Entwicklung \u00fcbernehmen, Prototypen und Messungen daran w\u00e4ren \u00fcberfl\u00fcssig, und der Entwicklungsaufwand w\u00e4re geringer. Doch warum sind Messungen trotz fortschrittlicher Simulationen \u00fcberhaupt noch notwendig?<\/p>\n\n\n\n<p>Messungen sind notwendig, um die Funktion der entwickelten Systeme zu verifizieren, die Modelle an die Realit\u00e4t anzupassen und schlie\u00dflich mithilfe von Prototypen Fehler fr\u00fchzeitig zu erkennen und erfolgreich zu beheben. Zus\u00e4tzlich wird die Technik der Embedded-Systeme immer komplexer und die Vernetzung der Ger\u00e4te nimmt zu&nbsp;[2]. Durch das Zusammenspiel von Hardware und Software wird das Systemverhalten, das sich aus dem Zusammenwirken mehrerer, oft auch unabh\u00e4ngig voneinander entwickelter Teilsysteme ergibt, schwieriger zu modellieren und in fr\u00fchen Entwicklungsphasen nur mit einer gewissen Unsicherheit vorhersagbar. Um das Verhalten des Gesamtsystems zu validieren, ist es daher erforderlich, die Messungen nicht nur an der Hardware, sondern auch an der Software durchzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Messungen sind also unerl\u00e4sslich. Gleichzeitig sind sie aber auch aufwendig \u2013 der Bau eines Prototyps eines eingebetteten Systems ist mit mehr Aufwand verbunden als eine reine Modellierung und Simulation. Die Rolle der Messungen ist damit auch gleichzeitig immer eine Aufwandsbetrachtung. Es ist bekannt, dass eine fr\u00fchzeitige Identifikation von Softwarefehlern die Kosten f\u00fcr die Fehlerbehebung deutlich reduziert, das schreibt auch die NASA in ihren Berichten&nbsp;[3]. Schmitt und Pfeifer&nbsp;[4]&nbsp;zeigen analog dazu, dass die Kosten f\u00fcr die Behebung von Fehlern in sp\u00e4teren Entwicklungsphasen zehnmal h\u00f6her sein k\u00f6nnen als die Kosten f\u00fcr eine fr\u00fchere Entdeckung, z. B. durch Prototypen und gut konzipierte Messkampagnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Iterative oder agile Entwicklungsmethoden, die immer wieder Validierungen einbauen, zeigen daher auch in der Elektronikentwicklung Einsparpotenziale&nbsp;[5]. Messbare Ergebnisse sichern die Entwicklungsschritte ab, helfen Fehler zu identifizieren und k\u00f6nnen damit im Gesamtprojekt die Kosten optimieren. Die Aufwandsbetrachtung ist folglich eng mit dem zu erwartenden Informationsgewinn verbunden. Um ein vollst\u00e4ndiges Bild f\u00fcr die Bewertung des Informationsgewinns zu erhalten, ist es notwendig zu betrachten, was gute Daten und eine gute Messdatenhandhabe ausmachen, und dies im Kontext der eingebetteten Systeme einzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Qualit\u00e4t der Daten und der Datenhandhabe<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"302\" src=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645674-261-wormnlvce.jpg.1280x0-1024x302.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-1816\" title=\"es:saar\" srcset=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645674-261-wormnlvce.jpg.1280x0-1024x302.webp 1024w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645674-261-wormnlvce.jpg.1280x0-300x88.webp 300w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645674-261-wormnlvce.jpg.1280x0-768x226.webp 768w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645674-261-wormnlvce.jpg.1280x0.webp 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 1. Die Datenwertsch\u00f6pfungskette l\u00e4sst sich mit der \u00d6l-Wertsch\u00f6pfungskette vergleichen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der oft zitierte Satz \u00bbData is the new oil\u00ab mag abgedroschen klingen, bietet jedoch eine treffende Analogie f\u00fcr diese Handhabe: \u00c4hnlich wie bei \u00d6l handelt es sich bei der Handhabe der Daten um eine Wertsch\u00f6pfungskette (Data Value Chain), die von der Erfassung \u00fcber die Aufbereitung und Analyse bis hin zur Speicherung und Nutzung im Einsatzgebiet reicht. Bild 1 veranschaulicht diese Analogie. Eine gute Datenhandhabe bedeutet, eine hohe Datenqualit\u00e4t \u00fcber diese gesamte Kette hinweg zu erhalten und gleichzeitig den Aufwand gering zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor Qualit\u00e4tsattribute dieser Daten und deren Bedeutung im Kontext von Embedded-Systemen betrachtet werden, zun\u00e4chst eine Anmerkung: Signale, Parameter und Variablen aus dem Speicher des Controllers werden erst durch einen Kontext \u2013 Zeitpunkt, Einheit und Name \u2013 zu relevanten Messungen. Erst dieser Kontext macht die Messdaten aussagekr\u00e4ftig f\u00fcr das Systemverhalten und dessen Fehlerzust\u00e4nde und erm\u00f6glicht deren Nutzung zur Kalibrierung oder Validierung des Systems.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun zur Qualit\u00e4t der Daten selbst: H\u00e4ufig identifizierte Attribute sind zum Beispiel Genauigkeit, Konsistenz, Vollst\u00e4ndigkeit und Aktualit\u00e4t der Daten&nbsp;[6]. Sie h\u00e4ngen von der Datenhandhabe ab und sind in der Anwendung immer mit Kompromissen und Einschr\u00e4nkungen verbunden. Dies gilt auch im Kontext der Embedded-Systeme: Die Kommunikation der internen Zust\u00e4nde erfolgt \u00fcber Schnittstellen, die eine Schnittstellenabh\u00e4ngigkeit der Datenhandhabe mit sich bringen. Auch die m\u00f6gliche Datenrate und deren Auswirkungen auf die Leistung des Systems sind zu betrachten. Dar\u00fcber hinaus kann die Datenhandhabe am Aufwand zur Umsetzung und Anpassung in einem bestehenden Prozess bemessen werden. Zusammengenommen ist das Ziel einer effizienten Handhabe bei einem geringen Aufwand, eine hohe Datenqualit\u00e4t zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Datenwertsch\u00f6pfungskette bedeutet dies, dass relevante Informationen zug\u00e4nglich und nutzbar sein m\u00fcssen. F\u00fcr die Umsetzung werden entsprechende Werkzeuge ben\u00f6tigt. Die Qualit\u00e4t dieser Werkzeuge bestimmt die Qualit\u00e4t der Datenwertsch\u00f6pfungskette und somit die Qualit\u00e4t der datengetriebenen Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Messungen in der Software<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine \u00dcbersicht lassen sich die Werkzeuge nach dem Grad ihrer Integration in das Testsystem kategorisieren: Messungen am Ger\u00e4t, im Ger\u00e4t und im Gesamtsystem. Bei all diesen Methoden werden Kompromisse in Bezug auf die Qualit\u00e4tsattribute der Daten und dem Messaufwand eingegangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Messungen am Ger\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Messungen am Ger\u00e4t liefern durch Messger\u00e4te, z. B. Oszilloskop, eine gute Datenqualit\u00e4t und eignen sich zur Analyse der Hardware und der externen Schnittstellen. Sie bieten jedoch nur einen begrenzten Einblick in interne Zust\u00e4nde, wenn diese nicht \u00fcber externe Schnittstellen zug\u00e4nglich sind. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung und Anpassung der Messung k\u00f6nnen der physikalische Anschluss und die Konfiguration der Messger\u00e4te am Pr\u00fcfling mit einem hohen Aufwand verbunden sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Messungen im Ger\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Messungen \u00bbim Ger\u00e4t\u00ab, zum Beispiel \u00fcber Datenlogger, k\u00f6nnen Daten direkt im laufenden eingebetteten System erfassen und kontextualisieren. Sie bieten damit im laufenden Betrieb einen guten Zugriff auf interne Softwarezust\u00e4nde. Um auf bestimmte ben\u00f6tigte Daten zugreifen zu k\u00f6nnen, sind jedoch \u00c4nderungen an der Softwarekonfiguration erforderlich. Au\u00dferdem kann die Systemleistung durch den Mehraufwand beeintr\u00e4chtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Messungen im Gesamtsystem<\/h2>\n\n\n\n<p>Messungen mit Emulatoren und Hardware-in-the-Loop-Systemen sind optimal f\u00fcr umfassende Systemtests einschlie\u00dflich der Wechselwirkungen zwischen Hardware und Software unter simulierten Betriebsbedingungen, sind jedoch kosten- und wartungsintensiv. Dar\u00fcber hinaus h\u00e4ngen die Genauigkeit und die Relevanz der gewonnenen Daten stark von der Genauigkeit der Simulation und der Qualit\u00e4t der Modellierung ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"650\" src=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645759-261-workmhwrn.jpg.1280x0-1024x650.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-1817\" title=\"es:saar\" srcset=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645759-261-workmhwrn.jpg.1280x0-1024x650.webp 1024w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645759-261-workmhwrn.jpg.1280x0-300x190.webp 300w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645759-261-workmhwrn.jpg.1280x0-768x487.webp 768w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721645759-261-workmhwrn.jpg.1280x0.webp 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 2. Austausch zwischen der Middleware es:prot und dem Software-Oszilloskop es:scope.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese \u00dcberlegungen zeigen zusammengenommen, dass sich f\u00fcr die Zug\u00e4nglichkeit interner Zust\u00e4nde die Messung in der Ger\u00e4tesoftware eignet, wenn die einhergehenden Herausforderungen adressiert werden. Dieser Ansatz wird von der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/middleware\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Middleware<\/a>&nbsp;es:prot&nbsp;[7]&nbsp;und der Software es:scope&nbsp;[8]&nbsp;verfolgt, die in Bild 2 schematisch gezeigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/middleware\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Middleware<\/a>&nbsp;ber\u00fccksichtigt den Leistungsaspekt durch eine m\u00f6glichst ressourceneffiziente Implementierung. Ferner wird der Aufwand der Softwarekonfiguration durch einen flexiblen Funktionsaufbau adressiert: Daten des Mikrocontrollers werden ausgew\u00e4hlt und \u00fcber eine beliebige Kommunikationsschnittstelle zug\u00e4nglich gemacht. Diese Daten stehen dem Software-Oszilloskop es:scope dann in Echtzeit zur Verf\u00fcgung \u2013 Messwerte in Leseprozessen und Parameter in Schreibprozessen. Die Messwerte visualisiert und analysiert es:scope in Plot-Fenstern. Gesetzte Parameter und Kommandos werden an das Embedded-System gesendet. Dadurch ist es m\u00f6glich, das System und seine Parameter zu validieren und zu kalibrieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Middleware f\u00fcr den Zugang zu relevanten Daten<\/h2>\n\n\n\n<p>Systemvariablen als Messwerte in Leseprozessen und als Parameter in Schreibprozessen stellt es:prot zur Verf\u00fcgung. Dazu werden die auf dem eingebetteten System selektierten Daten zu Messdaten kontextualisiert, in Datenpaketen zusammengefasst, ggf. vorverarbeitet und an der gew\u00fcnschten Schnittstelle gehandhabt. Der Code der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/middleware\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Middleware<\/a>&nbsp;ist Hardware-abstrakt geschrieben und liegt im C-Format vor, sodass die Open-Source-Bibliothek plattformunabh\u00e4ngig in ein Projekt eingebunden werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den \u00bbSignal Manager\u00ab, \u00bbCommand Manager\u00ab und \u00bbTransport Layer &amp; Flow Control\u00ab, die ebenfalls in Bild 2 zu sehen sind, kann die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/middleware\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Middleware<\/a>&nbsp;Messdaten \u00fcber ein beliebiges Kommunikationsprotokoll versenden. Die bei der Implementierung einstellbare \u00bbConfig\u00ab legt dazu die Schnittstellenparameter fest:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Anzahl der Signale, die vom eingebetteten System zum Computer und umgekehrt \u00fcbertragen werden sollen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die maximale Puffergr\u00f6\u00dfe in Bytes, die der ausgew\u00e4hlten Kommunikationsschnittstelle zugewiesen wird.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Frequenz des Prozesses, der die Daten sendet, z. B. eine Timer-basierte Interrupt-Routine.<\/li>\n\n\n\n<li>Die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit in&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/bit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bit<\/a>\/s der verwendeten Kommunikationsschnittstelle.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Datentransfer muss einmal initiiert werden. Eine anschlie\u00dfend verf\u00fcgbare \u00dcberpr\u00fcfungsfunktion erh\u00e4lt von der Kommunikationsschnittstelle den Hinweis, ob die \u00dcbertragung abgeschlossen ist oder nicht, und gibt diese Information an das Kommunikationsprotokoll weiter. Hierf\u00fcr werden schwache Funktionen (Weak Functions) genutzt, die vom Benutzer \u00fcberschrieben und so f\u00fcr das gew\u00fcnschte Verhalten eingestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Initiierung wird auch die Kontextualisierung der Messdaten vorgenommen: Den Signalen werden ein Index, der Variablen-Typ, z. B. uint16_t, und ein Name zugeordnet. Der Messzeitpunkt wird automatisch erfasst. Als \u00bbdigitale Messspitze\u00ab k\u00f6nnen au\u00dferdem ein Skalierfaktor, die Linienfarbe und Linienbreite definiert werden. F\u00fcr einen Plug-and-play-Anschluss an das Software-Oszilloskop es:scope kann vorab ausgew\u00e4hlt werden, in welchen Plot-Fenstern die Signale angezeigt werden sollen. W\u00e4hrend des eigentlichen Prozesses m\u00fcssen dann nur die Daten in die entsprechenden Puffer eingetragen werden. Dies erfolgt f\u00fcr minimale Leistungseinbu\u00dfe vorzugsweise mit einem&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/dma-direct-memory-access\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DMA<\/a>&nbsp;(Direct Memory Access), aber es ist auch in Timer-Interrupts m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt drei Funktionen, die die Interaktion zwischen es:prot und es:scope steuern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Initiierung des Datenaustauschs:&nbsp;<\/strong>Diese Funktion startet den Datenaustausch mit es:scope. Das bedeutet, dass zus\u00e4tzlich zum Senden der Messdaten an den Computer auch Daten von der Computer-Seite empfangen werden k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Abfrage aktueller Werte:<\/strong>&nbsp;Diese Funktion fragt die aktuellen Werte f\u00fcr ein bestimmtes Signal von der es:scope-Seite ab.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Aufzeichnungssteuerung:<\/strong>&nbsp;Diese Funktion sendet einen Aufzeichnungsbefehl an den Computer oder beendet eine Aufzeichnung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es m\u00f6glich, auf die von es:scope gesendeten Terminalbefehle zuzugreifen. Da nun vorgestellt wurde, wie es:prot die Daten zug\u00e4nglich macht, wird im n\u00e4chsten Schritt beschrieben, wie diese Daten in es:scope genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Software-Oszilloskop es:scope<\/h2>\n\n\n\n<p>Sobald das Software-Oszilloskop es:scope eine Verbindung zu es:prot hergestellt hat, k\u00f6nnen die verf\u00fcgbaren Messdaten in Echtzeit visualisiert, analysiert und ausgew\u00e4hlte Parameter gesetzt werden. \u00dcber das Terminal k\u00f6nnen zudem Befehle an das eingebettete System gesendet werden. es:scope ist in Qt&nbsp;[9]&nbsp;geschrieben, sodass es f\u00fcr die g\u00e4ngigen Betriebssysteme&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/windows\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Windows<\/a>, macOS und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/linux\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Linux<\/a>&nbsp;verf\u00fcgbar ist. Au\u00dferdem ist Hardwarebeschleunigung ein zentraler Ansatz, durch die die Visualisierung der Daten \u00fcber eine Grafikkarte laufen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Software-Oszilloskop es:scope ist in Tabs und Fenster aufgebaut:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Stream-Tab:<\/strong>&nbsp;Hier werden eingehende Signale den Plot-Fenstern zugeordnet, und neue Plot-Fenster k\u00f6nnen angelegt werden. Dieser Tab ist in Bild 3 gezeigt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Commands-Tab:<\/strong>&nbsp;\u00dcber die Konsole werden Befehle eingegeben und Parameter \u00fcber eine Eingabemaske direkt im laufenden Betrieb angepasst, siehe Bild 4.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Plot-Fenster:<\/strong>&nbsp;Das Plot-Fenster ist von Oszilloskopen inspiriert. Hier werden die Signale und deren Analysewerte visualisiert (Bild 5).<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/anbieterkompass\/phytec-messtechnik-gmbh.1003540\/index.html?utm_source=anbieterkompass&amp;utm_medium=anbieter&amp;utm_campaign=article\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/anbieterkompass\/verifysoft-technology-gmbh.8871121\/index.html?utm_source=anbieterkompass&amp;utm_medium=anbieter&amp;utm_campaign=article\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/anbieterkompass\/parasoft.39272061\/index.html?utm_source=anbieterkompass&amp;utm_medium=anbieter&amp;utm_campaign=article\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/anbieterkompass\/willert-software-tools-gmbh.1047009\/termine.html?utm_source=anbieterkompass&amp;utm_medium=anbieter&amp;utm_campaign=article\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/anbieterkompass\/heitec-ag.39058316\/index.html?utm_source=anbieterkompass&amp;utm_medium=anbieter&amp;utm_campaign=article\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/matchmaker.elektroniknet.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bilder 3 bis 5<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/esscope.webp\"><img decoding=\"async\" data-id=\"146\" src=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/esscope-1024x579.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-146\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild2.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"906\" 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In den Plot-Fenstern k\u00f6nnen relevante Signale in Echtzeit verfolgt werden. \u00c4hnlich wie bei einem traditionellen Oszilloskop sind hierf\u00fcr Signal-Trigger, Cursor-Messungen, einstellbare Zeitfenster und verschiedene Darstellungsparameter m\u00f6glich. Mit einer Fourier-Transformation kann das Frequenzspektrum eines Signals verfolgt werden, und mit der XY-Darstellung kann der Arbeitspunkt zweier Gr\u00f6\u00dfen ermittelt werden. Analysewerte bieten zus\u00e4tzliche Informationen wie den Mittelwert des Signals.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Aufzeichnung kann von es:scope oder, falls der Benutzer dies erlaubt, vom Embedded-System aus \u00fcber es:prot gestartet oder gestoppt werden. Letzteres erm\u00f6glicht, dass die Aufzeichnung und Speicherung von Daten durch das Embedded-System gesteuert wird, sodass automatisierte Testverfahren implementiert oder explizit die Zeiten untersucht werden k\u00f6nnen, in denen das Embedded-System eine Anomalie aufweist. Aufgenommene Daten k\u00f6nnen im tabellarischen .xlsx-, .csv- oder im propriet\u00e4ren .mat-Format von Matlab exportiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Kalibrierungsaufgaben steht die asynchrone Kommunikation vom Computer zum Embedded-System im Zentrum. Mit textbasierten Befehlen k\u00f6nnen im laufenden Betrieb die Betriebsmodi gewechselt und auf dem Controller ausgew\u00e4hlte Parameter neu gesetzt werden. Da in es:prot die Plot-Fenster-Konfigurationen der Signale voreingestellt werden k\u00f6nnen, ist eine Plug-and-play-Anwendung m\u00f6glich: Ein Embedded-System wird hierf\u00fcr mit es:scope auf einem Computer verbunden, und die Visualisierung f\u00fcr einen Abgleich kann starten. Damit werden die durch es:prot zug\u00e4nglich gemachten Messwerte durch es:scope visualisiert, analysiert und Parameter der Kalibrierung beschreibbar. Die Software kann so in der Entwicklung, Qualit\u00e4tssicherung und Wartung f\u00fcr die Messdatenhandhabe eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Abschnitt werden Anwendungsbeispiele genannt, bei denen diese Software f\u00fcr Kalibrierung und Validierung eingesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispiele aus der Anwendung<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Software-Oszilloskop es:scope wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr Probleme in der Antriebstechnik entwickelt. Nachfolgend werden drei Anwendungsbeispiele vorgestellt, die den Einsatz der Software demonstrieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.\u202fOptimierung einer Motor Control Unit (MCU)<\/h2>\n\n\n\n<p>In dieser Anwendung wurde eine&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/mcu-microcontroller-unit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MCU<\/a>&nbsp;implementiert und mithilfe von es:scope optimiert. Dazu wurden die Parameter eines Reglers feinabgestimmt. Die Motorregelung wurde vorab auf Basis eines physikalischen Modells simuliert.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konfiguration: Referenzwerte in Strom, Position und Geschwindigkeit sowie die tats\u00e4chlichen Messwerte wurden f\u00fcr die Visualisierung ausgew\u00e4hlt und die Reglerparameter wurden f\u00fcr ein Stellen durch es:scope verf\u00fcgbar gemacht.<\/li>\n\n\n\n<li>Tuning der Parameter: W\u00e4hrend die Konvergenz und Stabilit\u00e4t eines Reglers beobachtet wurde, konnten Reglerparameter gesetzt werden und die Auswirkungen der jeweiligen Anpassung sofort untersucht werden.<\/li>\n\n\n\n<li>FFT-Analyse: Die FFT-Analyse der Motorstr\u00f6me wurde genutzt, um harmonische Anteile zu identifizieren.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/debugging\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Debugging<\/a>: es:scope diente anschlie\u00dfend auch als&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/debugging\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Debugging<\/a>-Tool bei der Konfiguration eines digitalen Filters.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2.\u202fCharakterisierung eines Elektromotors<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721646049-261-worechqmu.jpg.1280x0-1024x769.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-1818\" title=\"es:saar\" srcset=\"https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721646049-261-worechqmu.jpg.1280x0-1024x769.webp 1024w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721646049-261-worechqmu.jpg.1280x0-300x225.webp 300w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721646049-261-worechqmu.jpg.1280x0-768x577.webp 768w, https:\/\/essaar.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1721646049-261-worechqmu.jpg.1280x0.webp 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 6. F\u00fcr die Charakterisierung eines Motors kommuniziert das Software-Oszilloskop es:scope mit der Pr\u00fcfstandselektronik und der Motorsteuerung des zu pr\u00fcfenden Motors.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In einem weiteren Projekt&nbsp;[10]&nbsp;wurde ein Elektromotor charakterisiert. Sowohl die Pr\u00fcfstandselektronik als auch die Motor Control Unit (<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/mcu-microcontroller-unit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MCU<\/a>) des zu charakterisierenden Motors verwendeten die es:prot-<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/middleware\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Middleware<\/a>&nbsp;und kommunizierten \u00fcber&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/ethernet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ethernet<\/a>&nbsp;(<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/udp-user-datagram-protocol\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UDP<\/a>) und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/usb-universal-serial-bus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USB<\/a>&nbsp;mit einem Computer, der es:scope ausf\u00fchrte. Dies ist schematisch in Bild 6 gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Befehle und Automatisierung: W\u00e4hrend der Messkampagne konnten \u00fcber es:scope Befehle an die Pr\u00fcfstandselektronik und die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektroniknet.de\/glossar\/mcu-microcontroller-unit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MCU<\/a>&nbsp;gesendet werden, um das Verhalten des Pr\u00fcfstandes und des Motors zu beeinflussen und verschiedene Testszenarien durchzuspielen.<\/li>\n\n\n\n<li>Aufzeichnung: Die Aufzeichnung erm\u00f6glichte die Charakterisierung des Motors in einer l\u00e4ngeren Messkampagne. Die Aufnahme wurde zu den Messzeiten automatisch von es:prot gestartet.<\/li>\n\n\n\n<li>Auswertung: Die aufgezeichneten Daten wurden exportiert und in Matlab ausgewertet, um eine Geschwindigkeits-Drehmoment-Kennlinie und den Wirkungsgrad des Motors zu bestimmen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3.\u202fKalibrierung kapazitiver Sensoren<\/h2>\n\n\n\n<p>Im letzten Beispiel wurde eine Auswerteelektronik f\u00fcr kapazitive Sensoren kalibriert.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Visualisierung: Die Signalreaktion bei Bet\u00e4tigung der Sensoren wurde in Echtzeit verfolgt und aufgenommen.<\/li>\n\n\n\n<li>Analyse und Kalibrierung: Die aufgenommenen Signale wurden in Matlab analysiert, um das Kriechen der Sensoren im implementierten Modell zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n\n\n\n<li>Kalibrierung: Kalibrierparameter wurden gesetzt, um die Genauigkeit der gemessenen Werte zu optimieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Validierung: Das Systemverhalten wurde abschlie\u00dfend mit es:scope validiert, aufgezeichnet und dokumentiert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Neben diesen eigenen Anwendungen wird es:scope auch bereits \u00fcberregional in KMUs, Konzernen und Forschungsstandorten angewandt und getestet. Die vielseitigen Einsatzm\u00f6glichkeiten und die pr\u00e4zise Datenhandhabung machen es:scope zu einem effektiven Werkzeug in der Entwicklung, Qualit\u00e4tssicherung und Wartung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>[1]&nbsp;<em>Bogatin, E.:<\/em>&nbsp;Signal and Power Integrity. Pearson, 3. Auflage, 2018, S. 38, ISBN: 978-0134513416<\/p>\n\n\n\n<p>[2]&nbsp;<em>Wolff, J.:<\/em>&nbsp;How Is Technology Changing the World, and How Should the World Change Technology? Global Perspectives. Vol. 2, Issue 1, 2021<\/p>\n\n\n\n<p>[3]&nbsp;<em>Stecklein, J.; et al.:<\/em>&nbsp;Error Cost Escalation Through the Project Life Cycle. Nasa, 19. Juni 2004<\/p>\n\n\n\n<p>[4]&nbsp;<em>Schmitt, R. und Pfeifer, T.:<\/em>&nbsp;Qualit\u00e4tsmanagement: Strategien \u2013 Methoden \u2013 Techniken. Carl Hanser Verlag, 2015, S. 3, ISBN: 978-3446434325<\/p>\n\n\n\n<p>[5]&nbsp;<em>Berteletti, E.; et al.:<\/em>&nbsp;It\u2019s coming home: The return of agile hardware product development. McKinsey and Company, 6. Oktober 2023<\/p>\n\n\n\n<p>[6]&nbsp;<em>Scholl, C.; et al.:<\/em>&nbsp;An Integrated Framework for Data Quality Fusion in Embedded Sensor Systems. Sensors 2023, H. 8, Nr. 3798<\/p>\n\n\n\n<p>[7] es:prot \u2013 \u00dcberblick, Auswahlkriterien, Vor\u00fcberlegungen. es:saar, Website<\/p>\n\n\n\n<p>[8] Software Oszilloskop f\u00fcr Eingebettete Laufzeitvariablen. es:saar, Website<\/p>\n\n\n\n<p>[9] The Future of Digital Experiences. Qt Group, Website<\/p>\n\n\n\n<p>[10]&nbsp;<em>Grasso, E.; et al.:<\/em>&nbsp;Analysis and Exploitation of the Star-Point Voltage of Synchronous Machines for Sensorless Operation. Energies 2019, H. 12, Nr. 4729<a id=\"_msocom_2\"><\/a><a id=\"_msocom_3\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst Messungen am Prototyp erm\u00f6glichen es, ein Embedded-System mit Hard- und Software zu verifizieren. In vielen F\u00e4llen ist dazu der Zugriff auf relevante Daten aus den internen Zust\u00e4nden notwendig. 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